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So, der Titel gefällt. Er verleiht diesem Beitrag mal die angemessene pathetische Schwere.

Robinson geht einmal davon aus, dass höchstens ein sehr, sehr, sehr isolierter Teil der Menschheit bis jetzt noch nichts von der Finanzkrise gehört haben könnte. Vielleicht die glücklichen Völker auf den Andamanen, der eine oder andere Polynesier im Pazifik, vielleicht ein paar dutzend Bewohner des Amazonas-Regenwalds, oder vereinzelte Pygmäen in Afrika. Ja, vermutlich gibt es auch Entführungsopfer, die von irgendwelchen Rebellen irgendwo festgehalten werden und die somit keinen Zugang zu TV, Radio, Zeitung oder Telefon haben.

Doch Robinson vermutet, dass sogar von diesen Leuten die Mehrheit nun mitgekriegt hat, dass es so mächtig knarrt, ächzt und knirscht im Gebälk der Weltwirtschaft. Dass, wie „Der Spiegel“ es ausdrückt, alle Angst vor der Angst haben, die in eine ökonomische Abwärtsspirale sondergleichen führt.

Schon seit ein paar Wochen fragt sich Robinson, wann sich denn die virtuellen Nachrichten ganz konkret auf sein eigenes, echtes Leben auswirken werden. Dieser Zeitpunkt war heute.

„Guten Tag, hier ist Robinson aus Zürich. Ich habe soeben ein paar Artikel über Ihre Bank gelesen. So wie es aussieht haben Sie Gläubigerschutz beantragt, und alle Konten Ihrer Schweizer Kunden eingefroren. Ich muss Sie leider informieren, dass wir in solchen Fällen unseren Service per sofort einstellen, da wir nicht mehr damit rechnen können, dass unsere Rechnungen bezahlt werden. Es tut mir leid. Ich hoffe, dass alles wieder in Ordnung kommt, und dass wir in Zukunft wieder zusammen arbeiten können. Trotz dieser unschönen Nachricht wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag.“

Robinson fand das Gespräch ausserordentlich belastend. Er glaubte durch den Telefonhörer direkt zu vernehmen, wie jemandem gerade der Kopf brummte. Wie eine Welt da draussen soeben zusammengefallen ist (nicht wegen der kleinlichen Hiobsbotschaft von Robinson, die war höchstens noch das Tüpfelchen auf dem i).

Robinsons Gesprächspartnerin war nur noch ein müder Schatten der energischen, von sich selbst und ihrer Firma überzeugten Person, als die er sie kennen gelernt hatte. Für sie war heute der Super-GAU schlechthin passiert. Obwohl wir alle wissen: Das ist nicht das Ende der Krise. Das war der Anfang.

Wenn sie in ein paar Jahren vorbei ist, wird die Welt nicht mehr so sein wie bisher. Hoffen wir, sie werde besser sein.

Robinson fand sich letzthin wieder einmal furchtbar inkonsequent. Obwohl ihm die FDP ein Gräuel ist, würde er sich ja als Liberaler, bezeichnen. Als einer, dem Freiheit wichtig ist. Einer, der es doof findet, wenn alles vorgeschrieben, und vorreglementiert ist. Denn man ist kreativer und fühlt sich wohler, wenn man selber entscheiden darf, was man mit seinem Leben anstellt. Beispiele, weshalb sich Robinson meist als Liberalen bezeichnet, sind: (mehr…)

Wellington: Die Polizei untersucht das plötzliche Verschwinden eines Schweizer Touristen in Hamilton.

 

Robinson würde ja gerne darüber einen bissigen Kommentar abgeben. Aber der wäre nicht lustig, nur geschmacklos. Sobald der Mann oder die Frau wohlbehalten wieder auftaucht, kann die Disserei anfangen. (mehr…)

Obschon diese Meldung in Australien nur ein einziges Mal durch den Äther ging, findet Robinson die Geschichte so unglaublich amüsant, dass das Thema hier ganz an den Anfang gehört. Schweizer Christen fordern den Rückzug des Schweizer Beitrags zum Eurovision-Songcontest.

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It was a hard call when we made this video: Which language should we speak in. English, so the largest possible number of people would understand us? German, so Pipollina’s German-speaking blogger friend would understand us? Or Swiss German, so we would feel most comfortable bubbling out everything that came to mind? We decided on the latter. So to make it easier for you to enjoy, you’ll find a summary of what this is all about below.

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Die australischen Medien haben erwähnt, dass Zürich die lebenswerteste Stadt der Welt sein soll. Das wurde eher ungläubig kommentiert. Diejenigen, die Zürich aus eigener Anschauung kennen, sagten, die hätten sich schier zu Tode gelangweilt dort. Einige wollen in einem Park ganz unschweizerische Tätigkeiten wie Zigarettenstummeleinfachachtlosaufdenparkbodenschmeissen beobachtet haben. Aber die Schweiz ganz allgemein wird wohl schon was für sich haben. Immerhin hat Pipollina hoch offiziell beschlossen, dereinst wieder dort leben zu wollen.

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