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Erst mal sterben – dann wird jeder, aber wirklich jeder, plötzlich zum „Top Bloke“. Sogar einer vom Schlag eines Jörg Haider. Das haben die australischen Chaser-Boys schon vor über einem Jahr sehr treffend in einem Song festgehalten.

 

Pietät hat eine stärkere Zensurwirkung als die Jugendschutzbehörde. Pietät ist widerlich.

Da hat ein Junge aus Sydney eine zynische Idee gehabt. Ist zwar nicht illegal, aber nach allgemeinem Verständnis irgendwie falsch, ja sogar verbotener als so manches, das auch nach dem Buchstaben des Gesetzes verboten ist.

Und zwar hat der 21-Jährige ein mini-Computergame programmiert, in dem der Spieler in die Haut des Virginia Tech-Massenmörders Cho Seung-hui schlüpft und dessen Schiesswut nachspielt.

Das Spiel «VTech Rampage» hat er unter dem Nickname «Master PiGPEN» auf die Upload-Seite Newgrounds hochgeladen. Von da wurde es inzwischen entfernt, aber auf seiner eigenen Seite ist es immer noch zu finden.

Der Programmierer schreibt, er werde das Spiel von Newgrounds entfernen, wenn er US$1000 gespendet erhält, von seiner eigenen Seite, wenn er US$2000 erhält, und er werde sich entschuldigen, wenn er US$3000 auf sein Paypal-Konto einbezahlt erhält. Nachzulesen hier.

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Nachtrag: Sorry, habe vergessen den Link zum Sydney Morning Herald zu setzen. Hole das hiermit nach mit einem Update und einer Korrektur. Das Game ist immer noch auf Newgrounds, doch die persönliche Website des Programmierers wurde vom Netz genommen.

 

Wellington: Die Polizei untersucht das plötzliche Verschwinden eines Schweizer Touristen in Hamilton.

 

Robinson würde ja gerne darüber einen bissigen Kommentar abgeben. Aber der wäre nicht lustig, nur geschmacklos. Sobald der Mann oder die Frau wohlbehalten wieder auftaucht, kann die Disserei anfangen. (mehr…)

I was Russell Crowe's StoogeAnd he wrote an excellent article about it: Jack Marx. Very funny and insightful. Every journo should read this, to make sure not to fall into the same trap…

Robinson must admit: He really liked Gladiator and A Beautiful Mind. But Marx’ story makes you think: Is it worth seeing the Bra Boys? Or are all the plugs in the media just bought by money, invitations, favours, promises of friendship?

How many journalists have chosen their job just to associate themselves with those who are up there in the sphere of glamour, fame, money and power? What percentage of media is a result of genuine independent research and reflects true opinions rather than sycophantic favours? Make sure you read Marx’ story.

Obschon diese Meldung in Australien nur ein einziges Mal durch den Äther ging, findet Robinson die Geschichte so unglaublich amüsant, dass das Thema hier ganz an den Anfang gehört. Schweizer Christen fordern den Rückzug des Schweizer Beitrags zum Eurovision-Songcontest.

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Die australischen Medien haben erwähnt, dass Zürich die lebenswerteste Stadt der Welt sein soll. Das wurde eher ungläubig kommentiert. Diejenigen, die Zürich aus eigener Anschauung kennen, sagten, die hätten sich schier zu Tode gelangweilt dort. Einige wollen in einem Park ganz unschweizerische Tätigkeiten wie Zigarettenstummeleinfachachtlosaufdenparkbodenschmeissen beobachtet haben. Aber die Schweiz ganz allgemein wird wohl schon was für sich haben. Immerhin hat Pipollina hoch offiziell beschlossen, dereinst wieder dort leben zu wollen.

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So liebe Kinderchen, hier wieder einmal Nachrichten aus Australien, also genau genommen aus der Schweiz aber berichtet in Australien und daher Meldungen aus Australien darstellend.

 

TV-und Radionachrichten im ganzen Land: Das Aussenministerium bestätigt, dass ein 31-jähriger aus Melbourne (der eigentlich in London lebte) bei einem Snowboard-Unfall in den Schweizer Alpen ums Leben gekommen ist, und hilft bei der Repatriierung der Leiche. (mehr…)

Robinson weiss nicht, wie viel die Schweizer von dieser Geschichte mitbekommen haben: Auf einem Qantas-Flug hatte Schauspieler Ralph Fiennes (Hauptrolle in Schindlers Liste) eine, sagen wir, «romantische Begegnung» mit einer Stewardess, oder wie man denen heute sagt. Die Luft-Serviertochter hatte danach, trotz aller Liebe, die sie für den Star empfindet, beschlossen, Details dieser «Begegnung» an eine Zeitung zu verkaufen. (mehr…)

Nachtrag 19. März 2007: Aufgrund der vielen Klicks, die auf diesem Eintrag landeten, hat Robinson beschlossen, eine eigene Kategorie für Schweiz-Meldungen zu eröffnen. Der neuste Beitrag zu diesem Thema ist hier.

 

Robinson sitzt ja an der Quelle der Weisheit, die tagtäglich seinen australischen Mitbürgern aus den Medien entgegen sprudelt: Mit einem Mausklick kann er herausfinden, was in der letzten Woche über die sympathische Firma, die da zum Beispiel Macquarie Bank heisst, am Radio und im Fernsehen gesagt wurde (nicht viel Gutes). Letzte Woche einmal kam Robinson auf die unglaublich brillante Idee, den gleichen Dienst mal dem anderen Vaterland zu leisten. (mehr…)

Robinson really intended to write an English post this time – to balance things out, as this blog has an increasing tendency towards the German language. But the English-speaking blogosphere was so quick to comment on the Howard-Obama story, which is Robinson’s issue for the day, that there is not much benefit in adding yet another English voice to it. So once more: A German post on an Australian issue. Or an American issue. Or an Iraqi issue. Or…well an issue that interests some people. People like Robinson.

 

 

«So, Ihr lieben. Euer Märlionkel wird euch jetzt die Geschichte von der Wahrheit erzählen. Die Wahrheit hat die englischsprachige Blogosphäre schon erreicht, gerne gebe ich dieses wertvolle Wissen nun auch an die Nordhalbkugel weiter. (mehr…)

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