Die australischen Medien haben erwähnt, dass Zürich die lebenswerteste Stadt der Welt sein soll. Das wurde eher ungläubig kommentiert. Diejenigen, die Zürich aus eigener Anschauung kennen, sagten, die hätten sich schier zu Tode gelangweilt dort. Einige wollen in einem Park ganz unschweizerische Tätigkeiten wie Zigarettenstummeleinfachachtlosaufdenparkbodenschmeissen beobachtet haben. Aber die Schweiz ganz allgemein wird wohl schon was für sich haben. Immerhin hat Pipollina hoch offiziell beschlossen, dereinst wieder dort leben zu wollen.

 

Schweizerische Verkehrsbeamte, in Bern genaugenommen, versuchen nun, Männer von der Benutzung von Frauenparkplätzen abzuhalten, indem sie die Felder pink anmalen und mit Blumen gestalten. Die meisten Kommentatoren können sich nicht vorstellen, wozu es in der Schweiz Frauenparkplätze gibt. Die Idee wird hier als sehr exotisch angesehen. Zwei glauben sogar zu wissen, dass Frauenparkplätze grösser seien als die normalen, damit es weniger Parkschäden gibt. Die beiden sind sich einig, dass so etwas in Australien nie möglich wäre, weil politisch inkorrekt.

 

UBS, Credit Suisse und Deutsche Bank haben ihren Anteil an Qantas erhöht. Damit wird eine Übernahme durch Macquarie Bank und private Beteiligungskapitalgesellschaften immer wie unwahrscheinlicher.

 

Eine Anruferin hat letzthin einen Brief erhalten, in dem sie eingeladen wurde, an einer britischen Lotterie teilzunehmen. Einzahlungen seien an ELG Services zu richten, doch das Antwort-Couvert sei nach Amsterdam adressiert, und die Marke auf dem Brief sei aus der Schweiz. Der Moderator sagt das rieche nach Betrug.

 

Der schweizerische Bergbaugigant Xstrata expandiert in grossem Stil in die Westaustralischen Nickel- und Goldadern.

 

In Zusammenhang mit dem Vater einer ukrainischen Schwimmerin, der gegen seine Tochter vor laufender Kamera gewalttätig geworden ist, wurde der Internationale Sportgerichtshof in der Schweiz erwähnt.

 

In einer Diskussion über Garten-Themen wurde ein Gerät namens Swiss Ister (ob man das wirklich so buchstabiert entzieht sich Robinson) erwähnt. Das soll scheints ein Instrument sein, mit dem man Klingen oder Ähnliches schärfen kann.

 

Am ersten April 1957 strahlte die BBC eine Verarschungs-Doku über schweizerische Spaghetti-Bäume aus.

 

Ein Schweizer wurde in Thailand zu 10 Jahren Haft verurteilt, weil er Bilder des Königs mit Sprayfarbe übermalt hat.

 

Ein Ökonom der Credit Suisse gibt seinen Senf zur Firma Fincorp, die pleite gegangen ist.

 

In einem Koch-Segment fragt eine Anruferin, wie man Swiss rolls macht. So nennt man hier diese luftigen Biscuit-Rollkuchen, die Robinson so gar nicht gern hat. Laut Wikipedia ist nicht klar, was an diesen Torten so schweizerisch sein soll. In einem anderen Kochsegment ist von Swiss brown mushrooms die Rede, also von braunen Champignons. Robinson versteht nicht, wieso alles, was irgendwie mit essen zu tun hat, immer als Swiss angesehen wird: Wieso nicht einfach brown mushrooms, und jelly rolls?

 

In einem Interview über Ergonomie empfiehlt ein Physiologe die Benutzung eines Gymnastikballs (Swiss ball).

 

Mick Swiss – so heisst ein Polizist, der an der Untersuchung eines verdächtigen Hausbrands beteiligt ist.

 

Eine weitere Schweiz-Erwähnung war der Kommentar über irgend ein Gerät, das präzise wie ein Schweizer Uhrwerk läuft.

 

Und schon wieder Federer. Der hat in Miami die Krone verloren, aber er konzentriert scheints aufs French Open, das einzige Turnier, das er noch nie gewonnen hat.