Nach- oder eigentlich Vortrag: Dieses Stöckchen kam einigen Surfern bisher wohl recht random vor. Robinson hat schlicht und einfach vergessen zu erwähnen, dass Pipollina ihm hier dieses Stöckchen zugeworfen hat, mit der freundlichen (und deutlichen) Bitte, es baldmöglichst auszufüllen. Was Robinson hiermit natürlich gerne tat. Und jetzt steht hier sogar eine erklärende Einleitung.

4 Jobs, die Du in Deinem Leben hattest:

  1. Verkäufer bei Melectronic und Vobis

  2. Sachbearbeiter beim Kanton Bern

  3. freier Journi beim «Bund»

  4. Medienbeobachter
    …Robinson will sich nicht beklagen.

4 6 Filme, die Du immer wieder anschauen kannst:

  1. Monty Python Filme wie «Flying Circus», «Leben des Brian» oder «Die Ritter der Kokosnuss». Robinson sagt nur: «Bringt mir ein Gebüsch!»

  2. «Mary Poppins». Robinsons Vater hatte (und hat immer noch) eine Riesenkollektion an Videos, und Mary Poppins war eines das der kleine Robinson ansehen durfte und immer wieder reingezogen hat.

  3. «Monte Carlo Rally». Auch eine häufiger Nachmittagsstreifen in Robinsons Kindheit. Seine Eltern gewährten ihm viel zeitliche wie inhaltliche Fernseh- und Videofreiheit, so dass der Abschnitt mit den Filmen sechs statt nur vier Einträge verdient.

  4. «James Bond jagt Dr No». Der erste, originalste und daher James Bondigste James Bond-Streifen aller Zeiten. Wenn ihr denkt, das hat Robinson in seiner frühen Kindheit verdorben, dann schaut euch mal den nächsten Eintrag an:

  5. «Geheimcode: Wildgänse». Dieses Video hat Robinsons Vater in seine Kollektion aufgenommen im Glauben, es handle sich um eine Tierdoku oder so. Als sich Robinson die Wildgänse dann das erste mal reinzog, wurde er allerdings mit Helikoptern, Luftkissenbooten, Uniformen, Handgranaten und vor allem haufenweise Maschinengewehrfeuer konfrontiert: Ein Kriegsfilm oder so ähnlich. Die Geschichte kann Robinson leider nicht mehr nacherzählen – er war zu jung um sie zu verstehen. Es muss wohl irgendwie um Söldner gegangen sein, die im «Goldenen Dreieck» in Südostasien einen Einsatz leisten, der was mit Opium oder so zu tun hat. Im Endeffekt ist es ein Haufen Weisser, die einen Haufen SchlitzauAsiaten niedermetzeln. Ups, hier sollten ja nur Filme stehen, die Robinson immer wieder anschauen KANN. Das hier ist einer, den er immer wieder anschauen KONNTE, und den er heute für Erwachsene genauso für ungeeignet hält wie für Kinder. Wenn Ihr wollt dass eure Kinder nicht so geschädigt durch die Gegend laufen wie Robinson, dann haltet sie fern von diesem Schrott auf Zelluloid.

  6. «Jäger des Verlorenen Schatzes» und «Indiana Jones und der letzte Kreuzzug». Die Geisterszene in «Jäger des Verlorenen Schatzes» beängstigte Robinson mehr als das Gemetzel in Wildgänse, weshalb Indiana Jones erst in der späteren Kindheit zum absoluten Favoriten wurde. Dank diesen Filmen hegte Robinson eine Weile den Wunsch, Archäologe zu werden, oder zumindest Berufsabenteurer. Mit «Tempel des Todes», dem dritten Streifen der Trilogie (die hoffentlich bald erweitert wird), konnte Robinson allerdings nie viel anfangen.

4 Orte, an denen Du gern gewohnt hast:

  1. Thun – Südwest. Eine wohlbehütete (wenn man mal von TV-Eskapaden absieht) Kindheit in einem langweiligen, spiessigen Städtchen.

  2. Thun – woanders im Südwesten. Von zu Hause ausgezogen. Mit Freundin zusammen. Eine Katze zu Hause. Für Google-Zwecke schreiben wir lieber «eine Muschi zu Hause».

  3. Sydney. Studium beendet. Auf Abenteuersuche. Verheiratet. Grosse Stadt. Fast etwas zu gross für langweilige Spiesser wie Robinson und seine Frau.

  4. Keine weitere Wohnorte zu bieten.

4 TV-serien, die Du gerne anschaust:

  1. Zählen hier auch Doku-Serien? Dann «Planet Earth», eine BBC-Serie über Natur und so.

  2. Friends. Gute währschafte Comedy-Kost, die besonders im Flugzeug für willkommene Zerstreuung sorgt.

  3. Coupling. Aus England. Wie Friends, nur lustiger, böser, weniger harmlos.

  4. Little Britain. Hat Robinson in Europa nicht gesehen, geht aber hier in Australien voll ab.

4 Plätze, in denen Du gerne im Urlaub warst:

  1. Le Pradet, Frankreich (1999)

  2. Marokko (2005)

  3. Thielle (1980er und frühe 90er), ein FKK-Campingplatz. Nackt sein war für Robinson und seine ganze Familie was ganz normales. Und Thielle stand synonym für Abenteuer und Unterhaltung. Die dortigen Nudisten enthielten sich dem Fleisch (wörtlich und im übertragenen Sinn), dem Alkohol und dem Nikotin. Robinson hat dort auch niemanden Heroin spritzen sehen… Trotz dieses hohen Levels and Moralität hat im konventionellen Thun niemand wirklich verstanden, dass man sich unter freiem Himmel ausziehen kann. Dass man sich Männlein und Weiblein in ganzer Pracht zeigen kann, ob dick oder dünn, alt oder jung. Robinson möchte dem Nudismus wieder fröhnen, doch muss er erst seine liebe Frau Pipollina davon überzeugen. Comments, die ihn in diesem Unterfangen unterstützen sind herzlich willkommen.

  4. Australien (1996, 2001, 2002). Robinson wohnt jetzt da. Fühlt sich natürlich anders an, wenn man nicht mehr in den Ferien ist, sondern im Alltag. Ist trotzdem ein ganz netter Ort.

4 Webseiten, die Du täglich besuchst:

  1. Die englische Wikipedia. Weil sie Robinsons Startseite ist.

  2. Pipollinas Blog. Weil sie Robinson sagt wenn sie einen neuen Post hat, und er seiner Neugier (und dem sanften Druck seitens der Autorin) nicht widerstehen kann und lesen muss.

  3. Anonymous Lefty. Weil er auf Robinsons politischer Wellenlänge liegt und einen Sinn für Satire hat.

  4. The Free Dictionary. Weil Robinson gerne mal englische Wörter nachschlägt. Und Features wie «References in classic literature» ist das Zeugs mit dem man Robinson von jeder seriösen Arbeit ablenken kann.

4 Deiner Lieblingsessen:

  1. Schokolade.

  2. Fish & Chips.

  3. Pasta in allen Grössen, Formen und Geschmacksrichtungen.

  4. Café complet (Brot mit allem was dazu passt).

Robinson ist wie ein Linguist unter Sprachwissenschaftlern: Er befasst sich nicht mit einer bestimmten Speise, sondern mit Essen als Ganzes. Er kann sich einfach nicht festlegen, weil er so gut wie alles (und viel davon) isst und mag. Ein paar Dinge wie Heuschrecken oder Froschschenkel hat er allerdings noch nicht probiert – mangels Gelegenheit.

4 Plätze an denen Du gerne im Augenblick sein möchtest:

  1. Im Bett. Er ist müde.

  2. In einer Hängematte auf einem Piratenschiff.

  3. In einem Raumschiff in der Schwerelosigkeit.

  4. In einem U-Boot.

4 gründe, warum du dieses Stöckchen niemandem weitergibst:

  1. Weils recht viel Zeit in Anspruch nimmt, und Robinson das von niemandem einfach so erwarten darf.

  2. Weil Robinson keine Blogger-Kollegen hat, die deutsch können und Stöckchen auffangen.

  3. Weil er im Weitwurf schon immer eine Niete war.

  4. Weil es heute regnete – auf dem trockensten Kontinent der Welt. (Robinson weiss, dass dieser letzte Grund sehr random und eigentlich gar kein Grund ist. Aber hey, das liegt immer noch an ihm zu entscheiden, was ein Grund ist!)